Omas Jahre

1876 – Vermehrung der Hühnereier

Hier zeige ich Euch einen alten Zeitungsartikel (unbekannter Herkunft), in dem die Geflügelzüchter des 19. Jahrhunderts eine Methode kennenlernen, wie sie die Produktion ihrer Legehennen steigern können.


Eier zu vermehren, daß die Hühner, im Winter wie im Sommer, schöne Eier, oft mit 2 Dottern legen, wie macht man das?
Es ist eigentlich kein neues, aber zu wenig bekanntes Mittel.
Also: Man trockne in einem Backofen sehr gut die Schaalen oder sogenannten Gülsen von Leinsamen, welche man sonst wegwirft, und lasse sie dann fein oder klein mahlen.
Davon nimmt man z. B. eine Maaß und läßt sie im Wasser sieden; ist dieses geschehen, so thue man dazu eine Maaß Waizenkleie und so viel Eichelmehl.
Dieses gut vermischt oder geknetet, gibt einen Teig. Davon macht man Kügelchen in der Größe von kleinen, mittelmäßigen Bohnen, und gibt den Hühnern davon unter dem übrigen, sonst gewöhnlichen Futter.

 

 

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